Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt – Brittany C. Cherry

Genre: New Adult 

Verlag: Lyx 

Anzahl Seiten: 448

 

 

Es war einfach alles so verdammt nervtötend, von den provinziellen Spiessern bis hin zu ihrem bornierten Kleinstadttratsch. 

Die Leute hier bestätigten jedes Filmklischee – aber selbst Klischees mussten ja irgendwo herkommen.

Aus „Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt“ von Brittany C. Cherry.

 

Darum geht’s:

Gracelyn Harris und ihr Ehemann kehren getrennt zurück nach Chester, ihrem Heimatort. Nach sieben Fehlgeburten steht ihre Ehe kurz vor dem Aus. Und als Gracelyn dann auch noch erfährt, dass die Frau, mit der Finn fremdgegangen ist, ihre vermeintliche beste Freundin ist, ist Grace am Ende. Doch dann trifft sie auf Jackson. Jackson ist ein Aussenseiter in dem kleinen Städtchen, alle bezeichnen ihn nur als „das Monster“. Er ist nicht der Richtige für sie, sie sollte sich von ihm fernhalten, doch wie es scheint, ist er derjenige, der sie zu verstehen scheint. Die beiden glauben nicht mehr an die grosse Liebe, weshalb sie wie perfekt füreinander sind, das, was zwischen ihnen ist, soll nicht für immer sein, denn nach dem Sommer wird Grace nach Atlanta zurückkehren und somit sowohl Chester als auch Jackson verlassen. 

 

 

Bewertung Cover:

Das Cover ist, wie fast immer, wenn ein Buch aus dem Lyx-Verlag kommt, ein Traum. Es passt hervorragend zum ersten Teil der Reihe und ich finde es einfach nur wunderschön. Mir gefallen die Vögel, die durch die Wolken gleiten.

5/5 Sternchen.

 

 

Bewertung Schreibstil:

Der Schreibstil kann teilweise sehr tiefgründig sein, teilweise aber eben auch nicht. Er war für mich jetzt nicht schlecht, aber auch nichts Weltbewegendes. Ich fand, dass der vorhergehende Teil aus meiner Sicht vom Schreibstil her besser war. 

3/5 Sternchen

 

Bewertung Charaktere:

Grace: Grace mochte ich von Anfang an gerne. Sie ist ein sehr sympathischer Charakter, dessen Handlungen man gut nachvollziehen kann. (4/5)

Jackson: Mit ihm bin ich am Anfang absolut nicht klar gekommen. Er war richtig unhöflich und hat mich so aufgeregt. Er ist genau das, gewesen was die Bewohner von Chester über ihn sagen: ein Monster.

Doch was ich sehr schön fand, ist, dass Grace immer mehr von seinem wahren Ich gesehen hat und er dann wirklich auch freundlicher wurde und man ihn auch lieb gewonnen hat (zumindest ein klitzekleines bisschen). (2/5)

Weitere Charakter: Die Mutter von Grace fand ich ganz furchtbar und absolut unverständlich, der Vater war bis auf an einer Stelle ganz in Ordnung. Ihre Schwester Judy (ich hoffe, sie hiess Judy) und Graces Freundin Josie fand ich wirklich beide super nett. Über ihre Freundin Autumn kann man nur sagen, dass sie ein ziemliches Miststück ist. 

(2/5, wegen der unmöglichen Mutter, die mich unglaublich aufgeregt hat)

 

Gesamtbewertung Charaktere: 

Grace: 4

Jackson: 2

Weitere Charaktere: 2

–––––––––––––––––––––––––––

Durchschnitt: 2.67

Endnote Charaktere: 2.5

 

 

 

Was mir an der Story gut gefallen hat:

  • Grace, die das Gute in Jackson sehen will & die Entwicklung ihrer Geschichte

 

 

Was mir an der Story nicht so gut gefallen hat:

  • Ich finde, dass der Plot fast eins zu eins der gleiche ist wie bei „Wie die Luft zum Atmen“, welches ebenfalls von ihr ist. Beides Mal gibt es eine weibliche Protagonistin, deren Ehe am Ende ist, und ihn, das Monster und den Aussätzigen. Klar, im NA-Genre ist es immer ein bisschen das Selbe, aber es hatte schon sehr viele Ähnlichkeiten.
  • Mir hat teilweise etwas die Tiefe gefehlt.

 

Sonstiges:

  • -

 

Bewertung:

Cover: 5

Schreibstil: 3

Charaktere: 2.5

Story: 2

––––––––––––––––––

Schnitt: 3.125

Endnote: 3/5