Illuminati – Dan Brown

Thriller

Erschienen bei Bastei Lübbe

Umfang ca. 701 Seiten

 

Es war ein Wort, das Langdon bestens kannte. Er starrte ungläubig auf die kunstvollen Buchstaben. „Illuminati“, stammelte er, und das Herz schlug ihm bis zum Hals. 

Das kann nicht sein…

Aus „Illuminati“ von Dan Brown

 

Inhalt:

Der Symbologe und Harvardprofessor Robert Langdon erhält mitten in der Nacht einen Anruf vom Leiter des CERN (Kernforschzentrum in der Schweiz). Doch dieser will ihm am Telefon nicht verraten, was es mit dem Anruf auf sich hat. Um Langdon zu überzeugen, in die Schweiz zu kommen, faxt er ihm ein Bild des Grundes. 

Ein Kernforscher, der tot in seinem Labor aufgefunden worden ist – ein Brandzeichen ziert seine Brust. Langdon kann nicht glauben, was er da sieht. Unmittelbar darauf reist er in die Schweiz, um sich selbst ein Bild von der Sache zu machen. „Illuminati“ steht auf der Brust des Toten. Sollte die Gemeinschaft etwa wieder auferstanden sein? Oder haben sie die ganze Zeit über im Verborgenen existiert? Zu allem Übel wurde auch noch die Forschungsarbeit des Forschers gestohlen. Nicht einfach eine Forschungsarbeit, sondern eine Massenvernichtungswaffe. Antimaterie in so grosser Menge, dass sie eine ganze Stadt wegsprengen könnte. Nun soll die Antimaterie ausgerechnet nach Rom gebracht worden sein, genauer in den Vatikan, in den Staat der Kirchen. Zudem wird dort gerade das Konklave (Papstwahl) durchgeführt. Die Illuminati haben das getan, worauf sie seit einem halben Jahrhundert warten: die Zerstörung der Kirche. Denn wenn die Antimaterie nicht innerhalb von 24 Stunden zurück im CERN ist, wird sie ganz Rom in die Luft sprengen. Wird es Langdon gelingen, die Stadt zu retten?

 

 

 

Kritik:

Ich habe das Buch zusammen mit Laura (@zeilenverliebt) gelesen. Vielen Dank dafür, es hat sehr viel Spass gemacht.

Eigentlich hat es mir gut gefallen, aber jetzt kommt das grosse Aber, es war mir zu unrealistisch. Vor allem der Schluss hat mir gar nicht gefallen, Spoiler!!, Langdon hat fünf oder mehr Male immer nur ganz knapp überlebt und jedes Mal hat ihm irgendetwas ganz knapp das Leben gerettet, zum Schluss ist er sogar aus dem Helikopter gesprungen mit einer Abdeckplane, ist glücklicherweise in einem Fluss gelandet und hat natürlich wieder überlebt. Ich meine, wenn man aus einem Helikopter springt, sind die Überlebenschancen nicht so gross und deshalb war mir das dann einfach zu unrealistisch. Ich habe nichts dagegen, dass er überlebt, aber wenn er fünf Mal ganz knapp dem Tod entkommt, ist das dann doch etwas oft. Spoiler Ende 

 

Das Buch war grandios geschrieben und hat sofort süchtig gemacht. Ich konnte zeitweise kaum aufhören zu lesen und auch die Brandzeichen der Illuminati sind sehr gut gemacht. Jedoch war es sehr wissenschaftlich. Etwas zu sehr für meinen Geschmack. Keine Frage, es ist toll, dass es einen Wahrheitsgehalt hat. Die Illuminati hat es angeblich wirklich gegeben (oder es gibt sie noch?). Aber es schon sehr wissenschaftlich. Man muss Physik schon sehr mögen, um all das zu verstehen (oder ich bin einfach zu schlecht in Physik und verstehe darum nur die Hälfte;) ) Zudem gab es sehr viele italienische Ausdrücke, von denen Gefühlt die Hälfte einfach nicht übersetzt wurden. Das hat mich dann ein bisschen gestört, ich meine es spielt in Italien und dann ist es auch toll, wenn die Landessprache verwendet wird, wenn die miteinander reden, aber man hätte es wenigstens übersetzten können, damit die Leser, die halt kein Italienisch verstehe, es auch verstehen.

Trotz den kleinen Mängeln war es ein gutes Buch und erhält 3.5 von 5 Sternen.