Falling fast – Bianca Iosivoni
Liebe
Erschienen beim Lyx-Verlag 
Umfang ca. 347 Seiten



Inhalt:
Hailee will mutig sein. Aus diesem Grund macht sie einen Roadtrip durch die Staaten. Alleine. Auf einmal landet sie in Fairwood, dem Städtchen, in dem ihr bester Freund Jesper gelebt hatte. Sie und Jesper hatten sich online kennengelernt und tauschten sich über ihre Bücher und das Schreiben aus. Jesper war es immer wichtig, der Welt etwas von sich zu hinterlassen, wenn er nicht mal nicht mehr ist. Hailee hatte Jesper versprochen, sein Buch zu lesen, wenn es fertig ist. Doch Jesper stirbt vorher und Hailee möchte ihr Versprechen halten. Nun steht sie an seinem Geburtstag an seinem Grab. Unten in der Stadt trifft sie auf Chase Whittaker. Doch was Hailee zuerst nicht weiss, ist, dass er ein Freund von Jesper war. Nicht irgendein Freund, sondern der Freund, der Jesper hängengelassen hat. Doch Chase weckt mit seiner charmanten Art Gefühle in Hailee, die sie niemals zulassen dürfte...
Kritik:
Das Buch riecht unglaublich gut. (Denkt jetzt von mir, was ihr wollt, aber ich liebe den Duft von Büchern, wer auch?) Für viele ist das Buch zu einem Jahreshighlight geworden, bei mir leider nicht. Ich fand es zwischendurch leider etwas langatmig. Nicht falsch verstehen, der Schreibstil und die Idee der Geschichte gefielen mir sehr gut, aber irgendwann in der Mitte kam eine Stelle, an der es sich unglaublich gezogen hat. Der Anfang und vor allem der Schluss waren fantastisch, auch wenn das Ende einen üblen Cliffhanger hat. Aber zum Glück erscheint „Flying High“ ja schon bald. Das Buch konnte mich jetzt nicht wirklich mitreissen, was vor allem am Mittelteil lag. Ich habe auch fast drei Wochen daran herumgelesen und bin gefühlt nie vorangekommen (was aber auch daran liegen könnte, dass ich immer mehrere Bücher gleichzeitig lese). Diese Mitte war mir persönlich zu unspektakulär, es ist mir zu „wenig“ passiert. Ich meine, es ist schon etwas passiert und es muss ja auch nicht immer voll mit Action geladen sein, aber mir hat da jetzt irgendwie die Spannung gefehlt. Solche Szenen, die mich süchtig machen und es mir schwer machen, aufzuhören, fand ich anfangs und am Schluss, aber der Mittelteil hat sich eben in die Länge gezogen.
Spoiler? Die Liebesszenen waren aber wundervoll, vor allem jene im Maisfeld und die am See haben mir besonders gut gefallen. Auch der Schreibstil ist gut.
Ich mochte sowohl Hailee als auch Chase gerne, auch wenn mir Hailee manchmal zu „sprunghaft“ gehandelt hat. Chase fand ich jetzt ganz nett, aber mehr auch nicht.
Im Ganzen war das Buch jetzt nicht übermässig gut, aber auch keinesfalls schlecht. Das Buch erhält gute 3 Sterne von mir.