Es war einmal ein blauer Planet – François Lelord

Rezensionsexemplar 

Genre: Fiction

Verlag: Pinguin

Anzahl Seiten: 282

 

 

 

Darum geht’s:

Robin lebt in einer Weltraumkolonie auf dem Mars. Die Erde, so wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Robin wird von der künstlichen Intelligenz Athena, welche die Menschen besser kennt als diese sich selbst, auserwählt, um eine Expedition auf die Erde zu unternehmen, nachdem von einer Einsatztruppe keine Signale mehr kommen. In einer Raumkapsel wird er auf die Erde geschickt, überlebt nur knapp einen Raketenangriff und landet schliesslich auf einer Insel, die nicht unterschiedlicher sein könnte als die Kolonie, aus der er kommt. Sein Ziel der Mission: herausfinden, ob die Erde wieder bewohnbar ist. Dieses wandelt sich im Laufe des Buches jedoch immer weiter zu einer Suche nach dem Glück. 

 

 

 

Bewertung Cover:

Das Cover ist ein Traum und ich finde, auf den ersten Blick erinnert es ein wenig an „Der kleine Prinz“, was aber nicht schlimm ist. Die Idee, dass Robin ein paar Leitern zusammenbindet und damit vom Mars auf die Erde hochsteigt, finde ich sehr gelungen und passt wirklich gut zum Inhalt. Der farbige Buchschnitt verleiht dem gesamten Buch einen besonderen Touch. 

5/5 Sternchen

 

Bewertung Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kommt gut in das Buch hinein und es hat mich in Bann gezogen. Allerdings fand ich es etwas störend, dass es keine Kapitel hatte, sondern nur kleine Sterne, die den Text unterteilten, sodass ich nie so recht wusste, wo ich aufhören soll. Die Geschichte ist aus Robins Sicht und aus der Sicht seiner Geliebten Yû geschrieben.

4/5 Sternchen

 

Bewertung Charakter:

Robin ist der Hauptcharakter des Buches. Ich fand ihn persönlich sehr sympathisch und konnte seine Gedankengänge gut nachvollziehen. Ich finde es sehr spannend, wie er die Völker, die er antrifft, analysiert und so Definitionen von Glück findet und sich darüber Gedanken macht. 

5/5 Sternchen

 

 

 

 

Was mir an der Story gut gefallen hat:

  • Die Geschichte entwickelt sich schön, am Ende wird es sehr philosophisch und es wird der Frage nach dem Glück nachgegangen, aber auf eine sehr schöne Art und Weise, sodass mir das Buch noch lange in Erinnerung bleiben wird. 

 

 

Was mir an der Story nicht so gut gefallen hat:

  • Dass es keine richtigen Kapitel gab, hat mich „gestört“. Wie vorher schon angetönt, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen, aber dadurch, dass es keine „richtigen“ Kapitel hatte, wusste ich nie so recht, wo ich jetzt aufhören sollte. 

 

Sonstiges:

  • Dieses Buch gehört zu einem Genre, das ich sonst normalerweise nicht so lese, aber gerade durch das Buch, das mir so unheimlich gut gefallen hat, habe ich einen Zugang gefunden. Es wird sicher nicht mein letztes Buch von diesem Autor gewesen sein. Auch gerade diese Suche nach dem Glück hat mir, auch wenn es sehr philosophisch war, sehr gut gefallen. 

 

Bewertung:

Cover: 5

Schreibstil: 4

Charaktere: 5

Story: 5

––––––––––––––––––

Schnitt: 4.75

Endnote: 5/5

 

Leseempfehlung!