Die Therapie – Sebastian Fitzek

Psychothriller

Erschienen beim Knaur Verlag

Einmalige Sonderausgabe 2016

Umfang: ca. 230 Seiten

 

 

„B: Wie fühlten Sie sich unmittelbar  nach der Tragödie ?

L: Ich war tot. Zwar atmete ich noch, ich trank auch und ass hin und wieder. Und ich schlief manchmal sogar ein bis zwei Stunden Tag.

Aber ich existierte nicht mehr. Ich starb an dem Tag, an dem Josephine verschwand.“

Die Therapie, Sebastian Fitzek

 

 

Inhalt:

Die zwölfjährige Josephine, Josy, Larenz, Tochter des berühmten Starpsychiaters Viktor Larenz, leidet an einer unerklärbaren Krankheit. Vor vier Jahren verschwand sie spurlos, doch ihr Fall wurde nie aufgeklärt. 

 

Viktor soll nun, vier Jahre nach ihrem Verschwinden, ein Interview dazu geben, aus dem Nichts taucht eine Frau auf, Anna Spiegel. Sie möchte sich von Viktor behandeln lassen, obwohl er seit Jahren nicht mehr praktizierte. Er hatte seine Praxis nach dem Verschwinden seiner Tochter aufgegeben und sich von der Aussenwelt zurückgezogen.

Anna erzählt in einer der Sitzungen, sie sei Autorin und leide an einer psychischen Krankheit; alle Figuren, die sie in ihren Büchern erschaffte, würden echt werden. Zuletzt habe sie an einem Buch gearbeitet, in dem ein Mädchen unerklärbar krank geworden sei.

 

 

Kritik:

Sebastians Fitzeks Psychothriller war wie immer bis zum Ende Nervenkitzel pur. Erst auf den allerletzten Seiten erfuhr man, was damals wirklich passiert war. Der Spannungsbogen war somit bis zum Schluss vorhanden. 

Etwas störend finde ich die Zeitsprünge, welche vermehrt vorkommen und einen verwirren können.

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der auf Nervenkitzel steht – und natürlich an alle Fitzek-Fans, es ist definitiv eine Investition wert.

4.25 von 5 Sterne

(Hannah)