Der Nachtwandler – Sebastian Fitzek

Psychothriller

Erschienen beim Knaur Verlag, München

Einmalige Sonderausgabe 2016

Umfang ca. 312 Seiten

 

 

Schwer atmend trat er einen Schritt zurück – und schlug sich die Hand vor den Mund. 

Das ist nicht möglich

Ungläubig starrte Leon auf das Objekt in der Wand, das er soeben freigelegt hatte.

Ich muss halluzinieren

Doch es gab keinen Zweifel. Dort, wo der Schrank gestanden hatte, befand sich eine Tür, die er noch niemals in seinem Leben gesehen hatte.

Der Nachtwandler, Sebastian Fitzek

 

 

 

Inhalt:

Leon Nader litt in seiner Jugend an schlimmen Schlafstörungen. Er dachte, er sei geheilt, bis eines Tages seine Frau, Natalie, verletzt, aus dem Haus stürmt. Weder Natalies beste Freundin, noch Leon weiss, wo sie sich aufhält. Seit Wochen war sie nicht mehr bei der Arbeit. Kein Lebenszeichen erreicht Leon oder Anouka, Natalies beste Freundin.

Da Leon in seiner Jugend mal fast im Schlaf den Sohn seiner Ziehmutter umgebracht hat, befürchtet Leon, dass er es war, der Natalie verletzt hat. So kauft er sich eine Kamera und filmt sich im Schlaf. Dabei entdeckt dabei eine schreckliche Sache. Hinter dem alten Bauernschrank befindet sich eine Tür, die Leon noch nie zuvor gesehen hat. Plötzlich taucht ein Abschiedsbrief von Natalie auf, dafür verschwindet sein Projekt. Leon ist verwirrt.

 

 

Kritik:

Ich, als absoluter Fitzek-Fan, habe an diesem Buch absolut nichts zu bemängeln. Toll an Sebastian Fitzeks Büchern find ich im Allgemeinen, dass sie eigentlich immer einen psychologischen Aspekt haben. In diesem Buch das Nachtwandeln, in „Der Seelenbrecher“ z.B. Amnesie.

Die Spannung war vom Anfang bis zum Schluss vorhanden. Persönlich finde ich aber, dass es bessere Bücher von Sebastian Fitzek gibt, z. B. Die Therapie, da es einfach noch ein bisschen mehr   Nervenkitzel enthält und das Suchtpotenzial, das Buch fertig zu lesen, noch höher ist. 

 

 

 

 

 

3.5 von 5 Sterne